Verteuerung von Lilly Mounjaro, nicht Akzeptabel!
An Mounjaro-Lilly
Sehr geehrte Damen und Herren
Ich wende mich an Sie, weil ich als Patient mit Mounjaro in eine zunehmend schwierige Situation geraten bin. Aufgrund der Verteuerung von Mounjaro teilt mir mein Diabetologe mit, dass er mir seit etwa Juli 2025 kein Rezept mehr ausstellen könne, da die Kosten seines Budget übersteigen würden. Als Begründung wird ausdrücklich genannt, dass Mounjaro deutlich teurer geworden ist und der wirtschaftliche Aspekt bei der Verordnung im Vordergrund stehe.
Seit der Umstellung verschlechtert sich mein gesundheitlicher Zustand, insbesondere in Bezug auf meine Diabeteseinstellung. Statt Mounjaro werden mir nun ständig andere, günstigere Präparate und Spritzen vorgeschlagen, unter anderem Ozempic verschrieben diese ich gesundheitlich und von Nebenwirkungen nicht vertrage.
Ich habe jedoch den Eindruck, dass ich mehr zum „Versuchsmenschen“ werde, bei dem hauptsächlich nach dem Preis entschieden wird und weniger nach dem, was für mich medizinisch am sinnvollsten und verträglichsten ist. Gleichzeitig sehe ich, dass andere Hersteller deutlich günstigere Alternativen anbieten, was meine Sorgen zusätzlich verstärkt.
Ich empfinde es als sehr belastend, dass ich ein für mich wichtiges Medikament nicht mehr erhalten kann, weil es durch die Preissituation und Budgetgrenzen faktisch unerschwinglich und für Ärzte kaum noch verordnungsfähig geworden ist. Aus meiner Sicht gefährdet dies eine kontinuierliche und stabile Behandlung.
Daher bitte ich Sie eindringlich um eine umfassende Stellungnahme zu der Preisgestaltung von Mounjaro und den daraus resultierenden Folgen für die Verschreibbarkeit im Praxisalltag. Ich wünsche mir, dass Sie konkrete Schritte prüfen, wie eine Preissenkung, unterstützende Programme für Patienten oder andere Maßnahmen, die sicherstellen, dass Mounjaro nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch für gesetzlich versicherte Patienten verfügbar bleibt. Außerdem erwarte ich eine klare Information dazu, wie Sie mit der Problematik umgehen, dass Ärzte sich vor allem auf wirtschaftliche Aspekte berufen und Patienten dann auf andere, kostengünstigere Medikamente ausweichen müssen.
Ich bitte Sie um eine Antwort, die auf meine geschilderte Situation eingeht und aufzeigt, wie Sie als Hersteller dazu beitragen wollen, dass Patienten wie ich nicht aus rein wirtschaftlichen Gründen von einem für sie geeigneten Medikament ausgeschlossen werden.
Mit freundlichen Grüßen
------------
Antwort von medical Lilly:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bedanken uns für Ihre Anfrage und das damit verbundene Interesse an unseren Produkten.
Sie fragten nach dem Grund für den Preis von Mounjaro® (Tirzepatid).
Es tut uns sehr leid zu hören, dass die Kosten des Medikaments für Sie belastend sind. Wir verstehen gut, wie herausfordernd solche Situationen sein können, und möchten Ihnen versichern, dass Ihr Wohlbefinden und Ihre Versorgung für uns an erster Stelle stehen.
Der Preis von Mounjaro® berücksichtigt viele Faktoren – darunter die umfangreichen Kosten für Forschung, Entwicklung und Herstellung. Dies beinhaltet alle Entwicklungsstufen bis zur Zulassung von Tirzepatid, sowie die Herstellung vom Wirkstoff bis zum fertigen Arzneimittel. Diese Schritte sind notwendig, um Ihnen ein sicheres, wirksames und qualitativ hochwertiges Produkt zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen hierzu können Sie dem Link "Was ist der Grund für den Preis von Mounjaro® (Tirzepatid)?" entnehmen.
Das ist doch keine Antwort!
Preisgestaltung zum Nachteil der Patienten, erst abhängig machen und dann den Preis "mit scheinheiligen Ausreden" in die Höhe treiben. Ich habe die Bettlerei langsam satt, das geht mir an meiner Gesundheit und mein Herzen, ständig der Kampf beim Arzt um das Medikament (Arzt Budget).
Einfach nur schlimm was Lilly hier betreibt (Geldgier).
Ozempic z.B. hält sein Preis.
Lilly - Mounjaro, ich warte hier auf eine "denkbar" positive Antwort !








