Professionalität kann man im "Parkhaus am Theater" Frankfurt nicht erwarten.
Am Samstag hatte ich Karten für die Oper Frankfurt, Opernplatz, Vorstellungsbeginn 17uhr und bin entsprechend um 16uhr ist "Parkhaus am Theater" gefahren.
Ampel oberste Ebene auf rot.
Ampel zweite Ebene grün. Schranke läßt Fahrzeuge ein, obwohl nur Parkplätze für Behindere, Leute mit Kinderwagen und E-Autos frei sind. Da standen schon mindestens zehn Autos im Fahrweg, die keinen Platz bekommen haben und die größte Unverschämtheit ist, daß ich das Parkdeck nicht mehr verlassen konnte ohne zu bezahlen, obwohl ich keinen Parkplatz bekommen habe.
Nachhaltig muß man dann ja eine Rundfahrt durch Frankfurt machen, bis man wieder an der Zufahrt des Prakhauses ist, um dann zur dritte Ebene hinunter zu fahren.
Zwischenzeitlich durften dann keine Fahrzeuge mehr auf Ebene 2 und die E-Fahrzeuge standen ohne Lademöglichkeit in der dritten Ebene.
Was für ein beschissenes Parkhausmanagement? Was für Weltfremde machen sowas? Hat sich dabei irgend jemand überbezahltes irgendwelche Gedanken gemacht?
Das Abend-/Nachtticket beginnt erst um 17uhr, gleichzeitig mit der Vorstellung in der Oper, deswegen sind vermutlich auch mindestens 50 Leute während des ersten Akts der Oper lärmend in die Ränge gekommen und haben die Vorstellung gestört.
Nach der Vorstellung haben sich dutzende von Leuten vor dem einzigen Parkscheinautomat pro Parkdeck versammelt. Die Schlange hat bis vor die Ausfahrt gereicht und den Ausfahrtverkehr behindert. Eine halbe Stunde Anstehen, wie in der DDR, um den Parkschein zu bezahlen. Dabei hatte ich ja schon einen Parkschein auf der zweiten Ebene bezahlen müssen.
An den Abläufen ist zu erkennen, daß weder der Parkhausbetreiber noch die Oper das geringste Interesse an Kundenzufriedenheit, sinnvollen und reibungslosen Abläufen haben.
Bei professionellen Opern/Theatern und Parkhausbetreibern, wird die Eintrittskarte der Oper gescannt und der Abend-/Operntarif gezahlt oder professionelle Opern haben einen Parkscheinautomat im Opernfoyer; dort ist dann ebenfalls keine Stasi-Fahrzeugkennzeichenerfassung nötig, um das Parkticket zu bezahlen.
Ein professionelle Parkhausbetreiber würde, wenn er schon die Fahrzeugkennzeichen ausspäht und den Stasi-Akten zuführt, erkennen, ob nur E-Autoparkplätze frei sind und entsprechend nur E-Autos auf das entsprechende Parkdeck lassen.
Professionalität kann man aber in der Weltstadt Frankfurt wohl nicht erwarten.
Hauptsache Fahrzeugdaten ausspähen, Vorratdaten speichern, verkaufen (?) und verarbeiten
