Verarschung
Absolut inakzeptabel!
Zu Beginn fragte ich bei NextGenProperties an, ob ich das Zimmer vor Vertragsabschluss besichtigen könne. Man teilte mir zunächst mit, dass „aufgrund der grossen Nachfrage keine Besichtigungen mehr stattfinden würden“. Kurz darauf hiess es jedoch, dass eine Besichtigung selbstverständlich möglich sei, bevor ich Geld überweise. Tatsächlich durfte ich die Wohnung aber erst nach vollständiger Zahlung sehen – obwohl ich ausdrücklich gesagt hatte, dass ich kein Geld ohne vorherige Schlüsselübergabe überweise. Man drängte mich dennoch zur Überweisung, da ich bereits einen rechtsgültigen Vertrag unterschrieben hatte.
Anschließend hiess es, ich müsse zusätzlich das Anfangsmietzinsformular – das meiner Meinung nach fehlerhafte Angaben enthielt – unterschreiben, sonst dürfe ich nicht einziehen. Ich bat zudem darum, den Hauptmietvertrag einzusehen, worauf mir geschrieben wurde, dass bei weiteren „solchen Fragen“ mein Recht zur Untervermietung eingeschränkt werde.
Dadurch verzögerte sich mein Einzug um mehrere Tage – statt am 1. November erhielt ich die Schlüssel erst am 7. November.
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Wohnung in katastrophalem Zustand
Die Anzeige im Internet versprach eine Wohnung mit:
• Lift
• Balkon und Garten
• Moderner Küche
• Zeitgemäss eingerichtetes Badezimmer
• Grosszügigem Wohnbereich zum Entspannen und Zusammensein
Tatsächlich gab es kein Wohnzimmer, da dieses Zimmer ebenfalls als Schlafzimmer vermietet wurde. Auch Lift und Garten sowie zeitgemässes Badezimmer und moderne Köche waren nicht vorhanden. Die Wohnung sollte „nur leicht von den gezeigten Bildern abweichen“ – die Realität war jedoch erheblich schlechter.
Weitere Mängel am 7. November:
• Loch im Waschbecken
• Herd, Ofen und Kühlschrank komplett defekt
• Strom in der Küche zu schwach für eine Mikrowelle (ich musste sie im Gang betreiben)
• Lebensmittel wochenlang auf dem Balkon gelagert
• Defekte Heizungen im Zimmer meiner Mitbewohner
Das ursprünglich ausgeschriebene Zimmer kostete 890 CHF. Hinzu kamen 100 CHF Nebenkosten, Strom, WLAN und weitere Kosten, die ich selbst organisieren und zahlen musste.
Alexander Olsson entschuldigte sich mehrfach und sprach von irgendwelchen „Missverständnissen“, obwohl laut Nachbarn kurze Zeit vorher Mitarbeitende der Firma in der Wohnung waren.
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Schlichtungsbehörde eingeschaltet – Firma reagiert nervös
Ich meldete die Situation der Schlichtungsbehörde. Die Firma reagierte nervös und entliess mich aus dem Vertrag, sodass ich noch im November ausziehen durfte.
Wir einigten uns auf die Rückzahlung von zwei Monatsmieten plus 10 % Schadenersatz (990 + 990 + 99 = 2’079 CHF).
Bei der Wohnungsübergabe wollte man mir jedoch deutlich weniger überweisen. Melanie Kampusch wusste angeblich von nichts. Erst nach erneutem Telefonat mit Alexander Olsson wurde die Summe korrigiert. Er erklärte, er habe versehentlich 231 CHF abgezogen statt hinzugefügt – warum ausgerechnet dieser Betrag, bleibt völlig unklar.
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Respektloses Verhalten gegenüber Mietenden
Als ich mir erlaubte, die Formulare zur Zahlungsbestätigung ein zweites Mal sorgfältig zu lesen, drohte mir Melanie Kampusch, die Polizei zu rufen, und beschimpfte mich.
Dass man sich über die eigenen Rechte als Mieterin hinwegsetzt, war offensichtlich.
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Fazit
NextGenProperties übergab mir eine Wohnung in einem Zustand, der objektiv als Täuschung zu bezeichnen ist. Die Kommunikation ist widersprüchlich, intransparent und unprofessionell. Mehrere Fehler bei der Rückzahlung erwecken den Eindruck systematischer Unregelmässigkeiten. Ohne Einschaltung der Schlichtungsbehörde wäre ich vermutlich weder aus dem Vertrag entlassen worden noch zu meiner Rückerstattung gekommen.
Ich danke einzig Alexander Olsson dafür, dass er mich frühzeitig aus dem Vertrag entlassen hat – alles andere an dieser Firma ist eine Zumutung.
