Zuerst Topp... dann Flop total
Gute Kommunikation und Terminierung bis zum Zählerwechsel. Bei der Auftragserteilung wurden verschiedene Parameter (PV-Anlage, Wallbox etc.) abgefragt.
2-Wege-Zählertausch ging schnell von statten.
Nächsten Tag stellte ich fest, dass die PV-Anlage nicht auf dem Zähler erscheint.
Mutmasslich beim Tausch die Kabel vertauscht.
Keine Telefonnummer von Metrify ersichtlich. Ausschliesslich per Mail. 2 Mails geschickt. Nach 10 Tagen keine Antwort, außer einer automatischen.
*****NACHTRAG*****
So, nun hat sich mal jemand gemeldet.
Rein rechtlich gesehen, ist metrify auf der sicheren Seite. Ich hätte mir die 8 Seiten AGB´s mit 6.637 Wörtern durchlesen sollen und anschließend den Vertrag widerrufen sollen.
Vergessen hatte ich zu erwähnen....
Auf metrify kam ich durch die Muttergesellschaft Enpal.
Auf deren Seite h t t p s : / / enpal.de / strom / smart-meter-pflicht
erhält man umfangreiche und hilfreiche Informationen.
Dort lernt man, dass ein Smartmeter seit 1.1.25 verpflichtend ist, wenn man, u.a. eine PV-Anlage von mehr als 7 kWp hat. (Unsere: 2 PV-Anlagen mit rund 8 kWp.). Nach Abfrage von wenigen Parametern wird man auf die Seite von metrify weitergeleitet.
Bei metrify muss man Bilder des Zählerschrankes hochladen. Auf diesem Bild war es einwandfrei ersichtlich, dass 2 PV-Anlagen und 2 Zähler vorhanden sind.
Alleine dieses Bild hätte zu Rückfragen führen müssen. Ein Fachmann hätte sofort erkannt: Ein Eingangsstromzähler und ein Ausgangsstromzähler!
Diese Installationen war die Vorschriften vor Smart-Metern! Das sind auch keine Verteilungen hinter dem Zählerplatz in der Hausverteilung, sondern parallele vor dem Eingangszähler!
Es hätten nur Kabel umgeklemmt werden müssen.
Zeitaufwand max. 5-7 Minuten.
Ein weiteres Indiz ist, dass ich bei der Abfrage ein "Batteriespeicher" nicht angegeben hatte. Da hätte ein Fachmann gemerkt, moment, ist da eine Umkabelung erforderlich?
Aber, dass ist ja gar nicht die Absicht von metrify. Die wollen einfach nur den Eingangszähler tauschen.
Hohe langfristige Gebühren gegen möglichst wenig Arbeit.
Für mich ist das irreführende Werbung und Täuschung seitens Enpal, der Mutter von metrify.
Bei dem hiesigen Messstellenbetreiber hätte ich nur 55,- statt 99,- p.a. bezahlt und diese hätten es, nach früherer Aussage, komplett umgeklemmt, da ich 2 offizielle Zähler habe. Hätte aber leider 7 Monate warten müssen.
Ja, es ist schade. Der Eindruck von metrify war am Anfang sehr gut.
20. März 2026
Bewertung ohne vorherige Einladung