Überhebliche Kommunikation, und wichtige Untersuchungstermine viel zu spät!
Nach meinem PFO-Verschluss im Juni 2026 (Klinikum Großhadern) hätte ich erwartet, dass mein behandelnder Kardiologe (Dr. Müller-Hartmann) von sich aus eine Nachkontrolle innerhalb der üblichen 4–6 Wochen anbietet. Stattdessen wurde mir als frühestmöglicher Termin Ende Oktober – also rund vier Monate nach dem Eingriff – lediglich ein Vorgespräch angeboten. Für mich ist das weder patientenorientiert noch verantwortungsvoll.
Auf die Frage hin, ob die Nachuntersuchung dann als TTE oder TEE ausgeführt wird, ob in der Praxis oder der Ozypka-Klinik, und von wem dann, erhielt ich die Antwort (Zitat): " Ich möge zukünftig davon absehen, die Praxis mit solchen Fragen zu belästigen!"
Besonders enttäuscht hat mich zudem das Auftreten von Prof. Ischinger, das ich im Beratungsgespräch als herablassend, überheblich und wenig professionell empfand. Von meinen ca. 10 Fragen wurden nur mit Mühe und Beharrlichkeit 3 beantwortet, dann wurde ich schon wieder aus dem Zimmer komplimentiert. Die letzte Frage wurde dann noch auf dem Gang abgewickelt...
Bei der Beantwortung der Fragen ging es ihm nur darum, zu zeigen, womit er sich in seiner Beruflichen Laufbahn schon alles beschäftigt hat, und noch weiß. Und bei jeder Antwort musste lange überlegt werden... Von so jemand möchte ich nicht am Herz operiert werden (insb. wenn Komplikationen auftreten)!
Wirklich wichtig war ihm nur, Operation-Haftungsansprüche schriftlich auszuschließen.
Mein Eindruck war, Hr. Ischinger kann von seinem Beruf nicht ablassen, obwohl es Zeit wäre...
Vertrauen entsteht nicht durch freundliche Gesten (Berührungen an der Schulter), sondern durch medizinische Verantwortung, Erreichbarkeit und echtes Interesse am Patienten. Zum Glück gibt es auch Ärzte, die genau das leben. Diese Praxis gehört nach meiner persönlichen Erfahrung leider nicht dazu.



