Isenberg weiß, wo Töne wohnen!
Der erste Kontakt kam 2008 zustande, als ich mich in Hamburg auf die Suche nach einem neuen HiFi-Setup machte und so ziemlich alle damaligen Händler abklapperte.
An Christian Isenberg fielen mir sofort zwei Dinge auf: seine ungebndige Liebe zur Musik, die wir teilen, und seinen untechnischen Ansatz, diese zu reproduzieren. Mit anderen Worten: HiFi ist für ihn lediglich Mittel zum Zweck, aber kein Selbstzweck.
Unauffällig sollen die Geräte spielen, sich raushalten, die Musik fließen lassen, natürlich klingen. Die Auswahl seiner Pretiosen ist entsprechend möglichst wenig Eigenklang, möglichst viel Emotionen. Wer mal eine dieser oftmals unsäglichen HiFi-Messen besucht hat, weiß, wie selten einem so etwas geboten wird.
Ich jedenfalls bin seitdem Kunde, der mit Isenberg-Marken wie Lavardin, Simon Yorke und dem eigenen Kabelprogramm sehr glücklich Musik hört.
Bei Verschleiß – mein Lavardin ist nicht mehr der Jüngste – wird sofort geholfen; seinen Techniker würde ich vorsichtig als Genie bezeichnen. Bei einem meiner regelmäßigen Besuche wird stundenlang zusammen Musik gehört, wie neulich bei seiner Vorführung neuer Lautsprecher mit einigen Gleichgesinnten.
Seine Aussagen wie „das beste Kabel klingt nach nichts“ oder „Ein Lavardin ist so doof, der kann sich nichts merken“ (bezogen auf deren geniale No-Memory-Distortion-Schaltung) haben sich bei mir regelrecht eingebrannt.
Und meine geliebten Lautsprecher hat Christian Isenberg mir auch besorgt, obwohl er die Marke gar nicht führt.
Und was sich hier als die ultimative Lobhudelei liest, ist nichts mehr als die Wahrheit! Wie heißt es doch so schön: Das musste mal gesagt werden!
2. Januar 2026
Bewertung ohne vorherige Einladung