Diese ETFinace ist eine Zumutung!!
Da meine erste Beurteilung von ETFinance offenbar nicht ganz den Nutzerrichtlinien von Trustpilot entsprach und diese daher zunächst unlesbar gemacht wurde, möchte ich meine Erfahrung mit dieser Plattform etwas ausführlicher und hoffentlich "freundlich kritisch" formulieren.
Im Nov. 2019 bin ich im Internet durch Zufall auf FTFinance gestoßen und zwar durch eine Notiz in Spiegel Online, in der eine bekannte deutsche Politikerin behauptet haben soll, sie würde jetzt reich. Weitergeleitet von einem Link in diesem Beitrag war ein ausführlicher Artikel bei Zeit Online, in dem ein verschuldeter Familienvater endlich sein Haus bauen konnte, nachdem er bei ETFinance ein Konto eröffnet hatte. Diese „Artikel“ waren nie mehr auffindbar. Also beides Fakes, m.a.W. Lügen?
Ich selbst war und bin bzgl. Internet-Trading ziemlich unbedarft und habe mich einfach aus Neugier einmal bei ETFinance angemeldet. Nahezu umgehend wurde ich darauf hin von einer beredten Dame kontaktiert, die mich ermutigt hat, mit ihr einen endlosen online-Fragebogen auszufüllen, der mit der Frage endete, wie viel ich investieren wollte. Mir war das da schon alles zu viel, da ich schwer krank bin und eigentlich gar nicht weiter machen wollte. Ich habe mich dennoch auf den Probe-Modus eingelassen und die 215 EU überwiesen. Gewundert hat mich allerdings, dass meine Bank erst nach Rückfrage bei mir diesen Betrag überwiesen hat, da - (O-Ton) - „diese Plattformen oft betrügerisch sind“. Da hätte ich schon die Reißleine ziehen sollen.
Ich wurde darauf von wechselnden Account Managern angerufen, denen ich wegen meines zunehmend schlechter werdenden Gesundheitszustandes unmissverständlich deutlich machte, dass ich von der Zusammenarbeit mit ihnen zurücktreten möchte. Man solle dies bitte respektieren und mir meine 215 EU zurückzahlen. Da meiner Bitte in keiner Weise Beachtung geschenkt wurde, habe ich diese zwei mal an die Service-Adresse gerichtet. Ich habe nie eine Antwort erhalten!!! Bis ich dann im Januar wiederum von einem weiteren Account-Manager kontaktiert wurde, dem ich meine Lage verdeutlichte, wegen derer ich unfähig sei, mit ETFinace weiter zu arbeiten. Er eröffnete mir, dass sie für den Fall meines Rücktritts eine Aufwandsentschädigung von etwa 75 EU einbehalten müssten, es sei denn, ich würde ein paar Tradings durchführen. Dazu sei es aber nötig, mindestens 1000 EU zu überweisen und dabei wolle er mir helfen und das notwendige Prozedere per Internet-Kontakt durchgehen. Ich sagte ihm, ich wolle aber aus besagten Gründen nicht weiter investieren und er solle bitte veranlassen, dass mir die 215 EU abzüglich der Strafgebühren überwiesen werden. Daraufhin unterbrach er das Gespräch abrupt und sagte, er wolle mich zurückrufen. Seitdem - es sind seit dem mehrere Wochen vergangen - habe ich nichts mehr von dieser ETFinance gehört und ich bin meine 215 EU los. Man hat mir also mein Geld geklaut. Oder wie soll man das nennen? Ist dieses unlautere Vorgehen nun betrügerisch oder darf ich im Sinne der Trustpilot-Regularien nur „höflich und freundlich“ sagen, ich fühlte mich betrogen und beklaut?
So oder so, dieses Probetrading ist eine Falle. Denn wie einem die Account-Manager schon beim ersten Kontakt erklären, kann man mit den 215 EU eigentlich nichts anfangen, da das Trading ein Risiko sei und wenn man nur 215 EU einsetze, könnten die ja sofort weg sein und man müsse schon mehr einsetzen. Also was soll dann der „Probe“-Einsatz von 215 EU? Es ist ein fauler Trick!!!
Gemäß meiner vorstehend geschilderten Erfahrung ist der Service von ETFince nicht nur miserabel, er hat sich für mich als nicht existent erwiesen. Schon alleine dieser Sachverhalt spricht dagegen, sich mit einem solchen Geschäftspartner einzulassen.
Daher nochmals freundlich und eindringlich konstruktiv: Cave canem, Finger weg von ETFinance!!!