Katastrophe abgewendet
Kaum 15 Jahre nach einer horrend teuren, im Dachbereich desaströs falschen, weil absolut unsachgemäßen, unfachmännischen Totalsanierung ist unser Flachdach jetzt endlich dicht. Das durch Selbstkompostierung teils morsche(!) Dach gerade noch vor dem Totalverlust (des Hauses) bewahrt.
Unsere Erkenntnis:
Wir haben mittlerweile auf beiden Bungalows Flachdächer durch Boseckert herstellen bzw. sanieren lassen. Beide perfekt dicht und isoliert. Und beide in direkter Beauftragung, täglichem Kontakt wie eigener Baubegleitung - ohne die ebenso vermeintliche wie überteuerte Sicherheit durch einen beauftragten Architekten, dessen Inkompetenz uns in diesem Falle extrem teuer zu stehen kam.
Der krasse Gegensatz von Arbeitsqualität und Engagement der Flachdachexperten von Boseckert zu den vorherigen Dachdeckern rechtfertigt vollstes Vertrauen in Boseckert.
Geschichte dahinter:
Haus in 2010 kernsaniert inklusive Neuaufbaus des Flachdaches. Von Anbeginn Undichtigkeiten im Bereich der Traufen mit Wassereinbruch in Innenräumen – wegen unterlassener Abdichtung auf der Mauerkrone. Jeweils repariert/“abgedichtet“. In 2016 Dachöffnung in Anwesenheit des Architekten wegen weicher Dachschalung beim Begehen. In diesem Dachbereich zeigt sich morsche Schalung und darunter nasse Isolierung. Der damalige Dachdecker wie auch der verantwortliche Architekt waren ratlos ("Wissen nicht, wo das Wasser herkommt. Muß Restfeuchte sein."). Isolierung wird getauscht, Dach verschlossen. Ein kapitaler Fehler, der die beginnende Selbstkompostierung erst richtig verstärkte.
Seit 2022 steht Wasser auf dem Dach, Dachfläche sackt ab, Schalung wieder weich. Begehung und erneute Dachöffnung - jetzt durch Boseckert - zeigt fortgeschrittene Selbstkompostierung. August 2026: Komplette Dachsanierung durch Boseckert mit unbeschreiblich erschütterndem Zustand des Daches . Gesamte Schalung verfault, Humus sowie Ameisennester zwischen den Balken, Balken angegriffen, Isolierung tropfnass, Wasser auf Dampfsperre über Wohnräumen. Mineralwolleisolierung zwischenraumfüllend, viel zu hoch und unsachgemäß eingebracht, daher Taupunkt im Bereich der Schalung. Bis zu 16(!!!) Lagen Schweißbahn übereinander, wohl um das Niveau anzuheben. Dachablauf in Attika von Anfang an viel zu hoch, sodaß Wasser nicht ablaufen konnte. All das war dem seinerzeit beauftragten, bauleitenden Architekten wie auch dem Dachdecker offenbar gleichgültig, evtl. Folgen unbekannt.
Boseckert hat innerhalb der geplanten drei Wochen, trotz Sommerhitze, das Gebälk freigelegt, d.h. die gesamte Eindeckung, morsche Schalung sowie Isolierung entfernt/entsorgt, die angegriffenen Balken verstärkt, die Zwischenräume getrocknet, hochwertige holzbasierte Isolierung eingebracht, diffusionsoffene OSB-Platten anstelle von Bretterschalung auf der Mauerkrone verklebt, Dampfsperre sowie PU-Aufdachdämmung nebst hochwertigen, gewebeverstärkten, dickeren Schweißbahnen aufgebracht. Das alles perfekt und paßgenau verarbeitet. Besondere Handwerkskunst zeigen die sicheren und planen Anschlüsse zu den bestehenden Teilen des Daches. Das war überzeugende Arbeitsweise einer Crew, die offensichtlich genau wußte, was zu tun war, die jederzeit offen für interessierte, auch kritische Nachfragen ist und Arbeitsweise und Notwendigkeiten nachprüfbar wahrlich sehr gut und präzise erklären konnte. Mehr Sicherheit kann man nicht verlangen.








