Komplettes Organisationsversagen, das braucht niemand.
Meine Mutter wurde seit Februar 2024 durch die Pflegeunion unterstützt.
Ich möchte betonen das die Arbeit der Mitarbeiter in Ordnung war. Hier geht es um die Zeiten der Leistungserbringung.
Anfangs schien alles wunderbar. Die vereinbarten Zeitfenster für die Pflegeleistungen wurden eingehalten. Nach einiger Zeit lies die Termintreue dann deutlich nach. Zur Begründung verwiesen die angesprochenen Mitarbeiter auf geänderte Tourenplanung.
Dies führte dann zu Medikamenten die laut ärztlicher Verordnung morgens eingenommen werden sollen aber erst Stunden später bereitgestellt wurden. Stützstrümpfen die nur wenige Stunden am Tag getragen wurden da auch die Nachmittagstermin oft deutlich früher als vereinbart stattfanden.
Beschwerden darüber führten zu keiner Verbesserung. Es wurde untragbar.
Wir haben dann den Pflegedienst gewechselt. In der Kündigung habe ich auch die erteilte Einzugsermächtigung widerrufen und angekündigt noch offene Rechnungen zu überweisen. Die Übergabe des Hausschlüssels und der verbliebenen Medikamente sollte am letzten Pflegetag stattfinden.
Die Medikamente wurden am letzten Tag nicht übergeben. Auch der daraufhin zugesagte Termin am nächsten Morgen fand nicht statt. Meine Mutter hat dann telefonisch nachgefragt und wurde auf mittags vertröstet. Auch Mittags passierte nichts. Ich habe dann die PFLEGEUNION unter Fristsetzung per eMail darüber informiert, dass das Vorenthalten von Medikamenten eine Körperverletzung darstellt und ich nach Ablauf der Frist von 2 Stunden Strafantrag stellen werden. Plötzlich ging was vorher unmöglich schien. Innerhalb einer Stunde wurden die Medikamente übergeben. Als Begründung für die Verzögerung wurde auf ein Versehen verwiesen.
Wie angekündigt habe ich die offenen Rechnungen nach Erhalt beglichen. Dies hielt die PFLEGEUNION aber nicht davon ab diese auch noch einmal einzuziehen. Den Lastschriften habe ich selbstverständlich beim Geldinstitut widersprochen.
Es wurde also wiederholt ohne gültige Einzugsermächtigung auf das Konto meiner Mutter zugegriffen und dies obwohl die Rechnungen längst beglichen waren
Nun haben wir eine Rechnung erhalten in der Gebühren für Rücklastschriften enthalten sind. Ich freue mich auf das Mahnverfahren.
Eine solche Häufung von Mängeln weist auf ein massives Organisationsversagen hin.
Das wäre dann nicht mehr Problem des einzelnen Mitarbeiters sondern wäre allein der Geschäftsleitung anzulasten.
Professionalität sieht anders aus. Überlegt euch gut ob ihr euch darauf einlassen wollt.
Ich kann und werde mich gegen solche Praktiken wehren, meine Mutter würde dies nicht mehr schaffen. Damit stellt sich mir die Frage wie es um die vielen anderen insbesondere alleinstehenden Senioren steht.





