Wenn Mitarbeiter im Kundenservice auflegen, ist das ein No-Go
Ein - so wirkt es - neuer Anbieter am österreichischen Energiemarkt. Zu finden nur über die Seite der e-control (econtrol.at) nicht über durchblicker.at
Es ging um Wechsel des Gas-Lieferanten. Ich bin ein Mensch, der lieber einen höheren Verbrauchswert, darauf basierend die Teilzahlungen haben/leisten mag, um jegliche Nachzahlungen zu vermeiden.
Zurück kam eine unzufriedenstellende Antwort, dass die Einstufung aufgrund des Verbrauchswertes durchgeführt wird, die der Netzbetreiber meldet.
Also rief ich beim Telefon-Support an.
Dort erhielt ich die gleiche Antwort, wie in der e-mail, die mich jedoch nicht zufriedenstellte. Die Lösungsidee war, dass ich mich nach erfolgter Einstufung (die auf Basis des gemeldeten Verbrauchswertes des Netzbetreibers erfolgt) wieder melden soll, doch erfolgte nach Nachfrage meinerseits keine klare Aussage, dass dann die Verbrauchswerte und damit die Teilzahlungsbeträge auf die von mir gewünschte (potentiell höhere) Verbrauchsmenge angepasst werden.
Als ich dann dahingehend "nachbohrte", wurde einfach aufgelegt.
KundenSERVICE ist was Anderes. Derartiges Verhalten ist "beamtet", "Vorschrift ist Vorschrift" und wer an dieser Stelle so handelt, hat nicht verstanden, dass nicht die Personalabteilung oder Chef das Gehalt bezahlen, sondern KundInnen. Wer KundInnen als "zu mühsam" empfindet, ist an dieser Position/in diesem Job falsch.
Ich bezahle dann lieber ein paar Euros mehr und wähle einen Energielieferanten,
- der mich und meine mich betreffenden Informations-Bedürfnisse und Vorgangsweisen (z.B. Höhe der Einstufung) ernst nimmt,
- der Lösungen findet, die meine Wünsche berücksichtigen,
andernfalls ich keinen Menschen dort brauche, sondern ein KI-Agent auch ausreichend ist - wodurch dann (hoffentlich) die Energiekosten sinken ...
