Respektloses Verhalten der GWS
Ich kann die GWS aufgrund meiner Erfahrungen absolut nicht empfehlen. Der Umgang mit mir als ehemaliger Mieterin war nicht nur unprofessionell, sondern aus meiner Sicht herablassend und respektlos.
Für meine Steuererklärung benötigte ich lediglich erneut die Bestätigung meiner damaligen Kündigung, da mir das Dokument beim Umzug abhandengekommen war. Eine Mitarbeiterin sagte mir telefonisch ausdrücklich zu, mir die Unterlagen innerhalb der nächsten zehn Minuten zuzusenden. Nachdem etwa drei Stunden später noch nichts angekommen war, fragte ich erneut nach und schrieb zusätzlich eine freundliche E-Mail.
Daraufhin rief mich Herr Hanebeck an. Das Gespräch wurde aus meiner Sicht sehr schnell persönlich, laut und aggressiv. Statt mein unkompliziertes Anliegen sachlich zu klären, wurde ich dafür angegangen, dass ich nach dem bereits zugesagten Dokument gefragt hatte. Als ich erklärte, dass für meine Steuerunterlagen nur noch eine Frist von zwei Tagen bestehe und ich für eine rechtzeitige Zusendung dankbar wäre, wurde mir sinngemäß und demonstrativ abweisend gesagt, dass die Unterlagen erst irgendwann im Laufe der Woche verschickt würden. Auf mich wirkte dies wie ein bewusstes Ausspielen seiner Position.
Anschließend erhielt ich die Unterlagen per E-Mail von Frau Anja Zapp, Prokuristin und Leitung Kundenkontakte & Recht. Die Nachricht begann mit folgendem Satz:
„Wir arbeiten hier leider nicht in einer Pommesbude, so dass die Bestellung nicht in Minutenfrist geliefert werden kann.“
Weiter wurde mir geschrieben, man übermittle mir die Unterlagen „entgegenkommender Weise“, ich sei nicht die einzige Kundin, die dort „bedient“ werde, und ich solle es künftig unterlassen, Mitarbeiter telefonisch und per E-Mail zu „drangsalieren“.
Diese Formulierungen empfinde ich als vollkommen unangemessen. Ich hatte keine Bestellung aufgegeben und auch keine grundsätzliche Bearbeitung innerhalb weniger Minuten verlangt. Ich hatte lediglich nachgefragt, weil mir genau diese kurzfristige Zusendung zuvor von einer Mitarbeiterin zugesagt worden war und ich eine konkrete Frist hatte. Daraus den Vorwurf zu konstruieren, ich würde Mitarbeiter „drangsalieren“, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Auch die Darstellung, die erneute Übersendung meiner eigenen Unterlagen erfolge „entgegenkommender Weise“, halte ich für überheblich. Es ging um ein vorhandenes Dokument aus meinem früheren Mietverhältnis und nicht um eine außergewöhnliche Gefälligkeit.
Besonders erschreckend ist, dass dieser Ton nicht nur in einem aufgebrachten Telefonat fiel, sondern anschließend von der Leitung für Kundenkontakte und Recht schriftlich fortgeführt wurde. Von einer Wohnungsgenossenschaft erwarte ich Sachlichkeit, Respekt und professionelle Kommunikation – keine spöttischen Pommesbuden-Vergleiche und persönlichen Vorwürfe.
Um den Vergleich aufzugreifen: Selbst für eine Pommesbude wäre ein derartiger Umgang mit Kundinnen und Kunden zu unprofessionell.
Auch während meines Mietverhältnisses gab es weitere negative Vorfälle, die meinen Gesamteindruck geprägt haben. Dieser letzte Kontakt mit Herrn Hanebeck und Frau Zapp hat mich endgültig darin bestätigt, dass ich froh bin, dort nicht mehr Mieterin zu sein.
Wer Wert auf respektvolle Kommunikation, Verlässlichkeit und einen professionellen Umgang legt, sollte sich sehr genau überlegen, ob die GWS der richtige Ansprechpartner ist.








