Intransparent und für das Ergebnis zu teuer
Ich habe eine befreundete Autorin gebeten, meine Bücher mit einzustellen. Das, weil bei jeder Einzahlung eine Gebühr (!) anfällt – angeblich die Bearbeitungsgebühr von PayPal, sie ist allerdings wesentlich höher. Kostenlose Überweisung gibt es nicht, obwohl das Unternehmen in Österreich sitzt. Daher haben wir uns zu mehreren zusammengeschlossen.
Es gibt drei „Kategorien“ für die man unterschiedlich viel bezahlen muss, wozu es Kriterien gibt, die erfüllt sein müssen. Nach dem ersten Test kann ich sagen: Eine andere als Kategorie 1 (1,20 €) lohnt sich nicht. Die Reichweite ist wirklich klein, ich hatte nur einen zusätzlichen Verkauf – da ein Eintrag überhaupt nur möglich ist, wenn das Buch stark rabattiert ist, ergibt es keinen Sinn, die teureren Kategorien zu bezahlen (man bekommt dafür auch kein Extra oder so).
Nun aber das Hauptproblem: Man hat vorher keine Ahnung, in welche Kategorie das eigene Buch eingeordnet wird. Im ersten Test wurden zwei von drei in Kategorie 1 eingeordnet, eins in die zweite – obwohl alle die Kriterien für die erste erfüllten. Jetzt, in einem zweiten Versuch, wurden alle drei in die zweite eingeordnet, auch wieder trotz erfüllter Kriterien für Kategorie 1.
Richtig spannend war dann aber die Antwort auf die Nachfrage (habe die Mail nicht geschrieben, sondern die Accountinhaberin, aber gesehen): Wir sollen einfach von Kategorie 2 oder 3 als „normal“ ausgehen. Der Algorithmus würde entscheiden. Auch auf ganz konkrete Frage, wann und unter welchen Bedingungen unsere Bücher in Kategorie 1 fallen würde, wollte uns der „Support“ (der offenbar keinen Namen hat) nicht antworten. Danke, veräppeln kann ich mich alleine – hiervon halte ich Abstand.


