Schwerwiegende Komplikationen und respektloser Umgang – mein Erfahrungsbericht
Ich schreibe diese Worte, weil ich noch heute kaum glauben kann, was mir passiert ist und weil ich möchte, dass niemand anderes dasselbe durchmachen muss.
Im Oktober 2024 wurde ich über einen Bekannten an diese Klinik verwiesen, um eine Brustoperation durchführen zu lassen.
Ich vertraute darauf, in guten Händen zu sein, und zahlte 2.200 €.
Die ersten Wochen nach dem Eingriff schienen harmlos – doch dann begann mein Albtraum.Drei Wochen nach der Operation entzündete sich zunächst eine Brust von innen, dann die andere. Die Nähte platzten auf, aus mehreren Stellen lief über Wochen und Monate Eiter und Blut. Es war die Hölle auf Erden! Mein Körper kämpfte gegen eine massive, immer weiter fortschreitende Entzündung. Ich bekam am Ende eine Blutvergiftung – ich war kaum mehr bei Kräften, lag ein halbes Jahr lang im Bett und hatte mehrfach das Gefühl, dass ich das nicht überleben werde.Trotz der schlimmen Schmerzen, der Angst und Verzweiflung bekam ich von der Klinik kaum Unterstützung. Eine Mitarbeiterin, die sich dort als medizinische Assistenz ausgab, verhielt sich abweisend, herablassend und völlig empathielos. Ihre ständigen Sätze wie „Das vergeht irgendwann“ waren blanker Hohn. Als ich nach medizinischen Erklärungen fragte, wurde sie sogar patzig und beleidigend. Ich fühlte mich hilflos, gedemütigt und völlig alleingelassen.Schließlich kontaktierte ich den Arzt selbst, in der Hoffnung auf Hilfe. Doch seine Reaktion war ein Schock:
Er schickte mir ein Video einer anderen Patientin, deren Brust nach der Operation schwarz geworden und teilweise abgestorben war und meinte wörtlich: „Sei froh, dass deine nicht so aussieht.“ Danach fügte er hinzu: „Was erwartest du für so wenig Geld?“ Diese Worte werde ich nie vergessen. So respektlos, kalt und unprofessionell kann man einem Menschen nicht entgegentreten, der gerade um sein Leben kämpft!Über meinen Bekannten wurde mir später mitgeteilt, ich könne doch einfach für einen Tag anreisen – er würde mich morgens erneut operieren und am Abend könne ich nach Deutschland zurückfliegen. Nach allem, was geschehen war, kam das für mich nicht infrage. Ich bin sicher: Wäre ich noch einmal hingeflogen, hätte ich das nicht überlebt.
Erst durch eine konsequente Umstellung meiner Ernährung, den Einsatz alternativer Heilmethoden und eine dreiwöchige Kuraufenthalt konnte ich langsam wieder zu Kräften kommen.
Doch die physischen und psychischen Narben bleiben.Heute – eineinhalb Jahre später bin ich körperlich gezeichnet und seelisch tief verletzt.
Meine Brüste sind entstellt:
Beide Brustwarze sind deutlich unterschiedlich groß.
Eine wie eine 20Cent‑Münze, die andere wie ein 2Euro‑Stück.
Die linke Brust ist durch falsche Nähte deformiert und wirkt, als wäre sie in drei Hälften geteilt.
Ich hatte früher große, schöne Brüste, jetzt blicke ich in den Spiegel und sehe Vernarbung, Dellen und das sichtbare Zeichen eines Albtraums, aus dem ich nur knapp mit dem Leben davongekommen bin.Ich habe sämtliche WhatsApp und Telefonaufzeichnungen,
die meine Aussagen belegen.
Und ich weiß inzwischen: Ich bin nicht die Einzige, die mit diesem Arzt lebensgefährliche Erfahrungen gemacht hat.
Ich schreibe das aus tiefster Überzeugung und mit allem Schmerz, den ich erlebt habe: Diese Klinik darf keinem Menschen mehr anvertraut werden.
Mein dringender Rat:
Meiden Sie diese Klinik es geht hier nicht nur um Schönheit, sondern um Leben und Gesundheit!








